Vorstellungsgespräch: Welche Zeitungen und Zeitschriften finden Sie interessant? – Fragen, Antworten

VorstellungsgesprächVorstellungsgespräch Fragen und Antworten – Vorstellungsgespräch: Welche Zeitungen und Zeitschriften finden Sie interessant? – Fragen, Antworten

Vorstellungsgespräch Frage: Welche Zeitungen und Zeitschriften finden Sie interessant?

Vorstellungsgespräch: Welche Zeitungen und Zeitschriften finden Sie interessant? - Fragen, Antworten
Vorstellungsgespräch: Welche Zeitungen und Zeitschriften finden Sie interessant? – Fragen, Antworten

Die Frage nach dem Lesestoff oder genauer nach Zeitungen und Zeitschriften wird in Vorstellungsgesprächen häufig gestellt. Nicht ohne Grund: Was, wie viel und wie häufig gelesen wird, lässt Rückschlüsse über den Bewerber zu.

Bedeutung und Antworten im Vorstellungsgespräch

Zum Beispiel interessiert ein Personaler sich über die Allgemeinbildung oder das Interesse an aktuellen Ereignissen des Zeitgeschehens, eines Bewerbers. Welche Zeitschriften und Zeitungen der Bewerber oder die Bewerberin bevorzugt, sagt auch etwas über die Einstellung aus: Wer hier zugibt, am liebsten BILD zu lesen, macht einen anderen Eindruck als jemand, der gerne die Süddeutsche Zeitung kauft.

Berufstypische Frage

Eine ideale Antwort auf die Frage nach der Lieblings-Lektüre gibt es gleichwohl nicht. Sie hängt immer auch vom Beruf ab, für den Sie sich bewerben.

  • Wer einen Posten als Redakteur anstrebt, sollte viele qualitativ hochwertige Zeitungen und Magazine lesen. Dabei geht es darum, sich möglichst breit zu informieren und auf der Höhe des Zeitgeschehens zu sein. In allen Berufe, die im weitesten Sinne mit Medien oder Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben, ist es sinnvoll, mehrere passende Zeitungen und Zeitschriften zu nennen.
  • Kommt die Frage im Vorstellungsgespräch zu einem ganz anderen Berufsfeld, geht es meist tatsächlich nur darum, die Bildung des Bewerbers auf den Prüfstand zu stellen.

Der Personaler möchte wissen, wer vor ihm sitzt: Schaut der Bewerber auch mal über den Tellerrand, ist er vielseitig interessiert? Ist er eher konservativ oder progressiv? Es geht neben der grundsätzlichen Qualifikation auch immer darum, jemanden zu finden, der ins Team passt.

Fachzeitschriften

In vielen Positionen ist es sinnvoll, Fachzeitschriften zu lesen. Auch wenn die Frage im Gespräch nicht präzisiert wird, sollten Sie dann immer die entsprechenden Magazine nennen – denn das zeigt, dass Sie sich für den Beruf engagieren und sich über die neusten Entwicklungen informieren. Sollten Sie mehr Informationen zu Zeitschriften und Magazinen benötigen finden Sie bei der Zeitschriftendatenbank einen guten Ausgangspunkt.

Gibt es für Ihr Fachgebiet eine größere Anzahl an Presseerzeugnissen, ist das mit der größten Auflage die beste Wahl – sofern Sie es auch wirklich lesen. Zumindest kennen sollten Sie aber die wichtigsten Veröffentlichungen in Ihrem Fach. Setzen Sie eher auf Nischenmagazine, begründen Sie dies mit einem speziellen Interesse.

Negative Antworten

Gibt es Antworten, die Sie besser vermeiden sollten? Allerdings: Sagen Sie niemals, dass Sie gar nicht lesen, weil Sie zum Beispiel keine Zeit haben oder Lesen einfach nicht Ihr Ding ist.

Suchen Sie sich in diesem Fall ein oder zwei relevante, seriöse Online-Medien aus. Geben Sie offen zu, dass Sie lieber unterwegs auf dem Smartphone lesen. Der Personaler will einfach nur hören, dass Sie sich für Ihr Gebiet interessieren, sich informieren und bestenfalls auch weiterbilden. Wenn Sie das lieber online tun, ist das in Ordnung.

Lesemotivation

Natürlich gibt es verschiedenste Lesemotivationen, Zeitungen oder Zeitschriften zu lesen. Manch einer liest zur Entspannung, andere, um sich über aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse zu informieren und wieder andere lesen, für die berufliche Weiterbildung.

Vorbereitung

Auf jeden Fall sollte man sich die Medien, die man nennen möchte, vorher anschauen und tatsächlich über ein paar Tage hinweg lesen, um bei Rückfragen des Personalers nach bestimmten Debatten oder Themen eine fundierte Antwort geben zu können. Für manche mag es zwar ehrlich sein, doch die Antwort, man lese nun überhaupt gar nicht, wird immer einen negativen Eindruck hinterlassen.

Fazit

In den meisten Unternehmen ist es wichtig, dass sich potenzielle Mitarbeiter über die eigentlichen beruflichen Fragestellungen hinaus informiert und interessiert zeigen.

Zudem zeigt die Antwort indirekt, wie es um die Allgemeinbildung des Bewerbers steht – und verrät durchaus auch einiges über die Einstellungen – nicht nur zu Themen sondern auch über die Herangehensweise, sich mit aktuellen Fragen zu beschäftigen. Wer hier mit einer wohl überlegten Antwort aufwarten kann, der wird bei Personalern sicher punkten können.

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