Wie gehen Sie mit berechtigter und unberechtigter Kritik um? Vorstellungsgespräch Fragen und Antworten

VorstellungsgesprächVorstellungsgespräch Fragen und Antworten – Vorstellungsgespräch: Wie gehen Sie mit berechtigter und unberechtigter Kritik um? Fragen und Antworten

Vorstellungsgespräch, berechtigte und unberechtigte Kritik

Vorstellungsgespräch: Wie gehen Sie mit berechtigter und unberechtigter Kritik um? Fragen und Antworten

Grundsätzlich fühlen sich die meisten bei einer ihnen gegenüber geäußerten Kritik verletzt.

Dies ist deshalb so, weil der Kritisierte nicht nur seine Person in Frage gestellt sieht, sondern auch den eigenen Selbstwert.

Kritik kann tief ins Herz gehen und deshalb ist es wichtig für jeden Personaler zu sehen, ob der Mitarbeiter mit sowohl berechtigter als auch unberechtigter Kritik umgehen kann.

Bedeutung und Antworten im Vorstellungsgespräch

Sie erfahren in diesem Beitrag mehr zum Umgang mit unberechtigter und berechtigter Kritik.

Unberechtigte Kritik

Unberechtigte Kritik wirkt destruktiv und nicht konstruktiv. Sie dient nicht der Aufrechterhaltung einer Beziehung, sondern ihrer Zerstörung.

Auch wird damit ein zwischenmenschliches funktionierendes Arbeiten verhindert.

Äußert ein Mitarbeiter oder der Chef Kritik, kann es helfen, sich diese genauer anzuschauen und richtig einzuordnen.

Häufig lässt sich unberechtigte Kritik leicht anhand folgender Punkte entlarven:

  • die Kritik stellt die gesamte Persönlichkeit in Frage
  • die Kritik wird in unangemessener und übertriebener Form geäußert
  • die Kritik ist unsachlich und gezielt verletzend
  • die Kritik ist darauf angelegt, den Mitarbeiter zu erniedrigen

Wer eine verletzende Kritik äußert, zielt meistens darauf ab, die kritisierte Person aus der Fassung zu bringen. Souverän verhält sich der, der nicht auf diese Art der Kritik eingeht und sich gerade nicht versucht zu verteidigen.

Mögliche Argumente würden die unberechtigt kritisierende Person nicht erreichen. Diese rechnet nämlich gerade nicht damit, dass das Gegenüber die Fassung bewahrt.

Die Fähigkeit aber, die Fassung und die Kontrolle über das Selbst zu bewahren, ist hier die richtige Lösung. Denn eine unberechtigte Kritik bedeutet Inkompetenz.

Es fällt leichter sich von einer unberechtigten Kritik zu distanzieren, wenn diese als solche entlarvt wird. Die Motive der unberechtigt kritisierenden Person zu erkennen, kann dabei helfen.

Meistens verfolgt diese eigennützige Ziele, die schlicht unprofessionell sind. Personaler möchten hier Professionalität in der Reaktion gegenüber solcher Personen sehen.

Berechtigte Kritik

Die berechtigte Kritik dient der Erhaltung der zwischenmenschlichen Beziehung auch unter Mitarbeitern. Sie ist gerade nicht gegen die Person des anderen gerichtet, sondern dient als Unterstützung.

Besonders in der Teamarbeit ist es wichtig, die Fähigkeit Kritik positiv verarbeiten zu können, sehr wichtig.

Wer emotional explodiert, zeigt seine ungeheure Verletzlichkeit, die ebensowenig konstruktiv wirkt, wie die unberechtigte Kritik.

Bei einer berechtigten Kritik, sollten auch Fragen hinsichtlich dieser Kritik gestellt werden. Die Kritikpunkte können schrittweise und auf sachlicher Ebene durchgesprochen werden.

Häufig liegen die kritisierenden Punkte nicht in der Person selbst. Die Aufgabenstellung selbst kann schon schwierig sein und die Lösung derer ist nicht so einfach.

Ein Hinweis darauf kann auch helfen, bestimmte Themen anders aufzuarbeiten. Beiderseitiges Verständnis für gegenseitig vorgebrachte Kritikpunkte ist hier wünschenswert.

Berechtigte Kritik lässt sich anhand folgender Punkte erkennen:

  • Kritik ist angemessen und konstruktiv formuliert
  • Kritik ist nicht gegen die Persönlichkeit gerichtet
  • Kritik ist auf sachlicher Ebene formuliert
  • Kritik hält die Arbeitsbeziehung aufrecht

Die berechtigte Kritik bewegt sich in der Regel auf sachlicher Ebene. Auf diese Weise wird es beiden Parteien einfach gemacht, auf die einzelnen Kritikpunkte einzugehen und diese zu besprechen.

Aber auch hier gilt: Ruhe bewahren und die Emotionen nicht explodieren lassen. Souveränität wird sowohl bei berechtigter als auch bei unberechtigter Kritik von Personalern gern gesehen.

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