Vorstellungsgespräch: Warum wollen Sie bei uns arbeiten? – Fragen, Antworten

VorstellungsgesprächVorstellungsgespräch Fragen und Antworten – Vorstellungsgespräch: Warum wollen Sie bei uns arbeiten? – Fragen, Antworten

Vorstellungsgespräch Frage: Warum wollen Sie bei uns arbeiten?

Vorstellungsgespräch: Warum wollen Sie bei uns arbeiten? - Fragen, Antworten
Vorstellungsgespräch: Warum wollen Sie bei uns arbeiten? – Fragen, Antworten

“Warum wollen Sie bei uns arbeiten?” – Eine Frage, die in fast jedem Vorstellungsgespräch gestellt wird. Dem Personaler geht es hier um das Herausstellen einer sogenannten doppelten Passung. Der Personaler möchte sehen, ob der Bewerber nur aus der künftigen neuen Position heraus argumentiert oder auch hinsichtlich der Unternehmenspassung argumentieren kann. Hier lernen Sie mehr zu den richtigen Reaktion, konkret zu den Erfordernissen, zur doppelten Passung, Argumenten und Bedeutung der Frage.

Bedeutung und Antworten im Vorstellungsgespräch

Hier möchte der Personaler wissen, warum der Bewerber zu der ausgeschriebenen Position passt. Dafür ist es für den künftigen Mitarbeiter wichtig zu wissen, was die Erfordernisse der neuen Stelle sind und wo genau die Herausforderungen liegen. Es macht deshalb Sinn, sich gut auf die einzelnen Voraussetzungen der neuen Stelle vorzubereiten.

Erfordernisse

Die Erfordernisse können je nach Unternehmen vielfältiger Natur sein. Bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse können hier zum Einsatz kommen. Der Personaler entscheidet durch die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bereits, dass die in dem Lebenslauf aufgezeigten Fähigkeiten eine Passung aufweisen. Die Argumente hierzu muss der Bewerber liefern.

Beispiel

Beispielsweise setzen internationale Unternehmen diverse Sprachkenntnisse voraus. Hier kann der Bewerber punkten, der nicht nur seine Sprachkenntnisse direkt einsetzen, sondern diese auch auf den Feldern der Verhandlung und der technischen Kompetenz beweisen kann. Dem Personaler geht es um gebietsübergreifende Fähigkeiten, um Soft Skills, die sich flexibel miteinander kombinieren lassen.

Auch Erfahrungswerte spielen für die Passung eine wichtige Rolle. Der Verweis auf bereits vorhandene Erfahrung in unterschiedlicher Projektarbeit oder der Optimierung von Arbeitsabläufen kann den Bewerber interessant für das Unternehmen machen. Besonders wenn es um die Fähigkeit der Umsetzung strategischer Ziele geht, kann der Bewerber punkten.

Unternehmenspassung

Bei der Unternehmenspassung geht es um das Unternehmen selbst als ganzes.

  • Warum möchte der Bewerber genau bei diesem Unternehmen arbeiten?

Hierbei lassen sich Argumente nennen, die sich aus der Selbstpräsentation des Unternehmens selbst ergeben. Die Stellenausschreibung des Unternehmens liefert hierfür die richtigen Anknüpfungspunkte.

Argumente

Große Unternehmen stellen sich meisten auch immer als Marktführer in einem speziellen Bereich dar. Daher kann die Marktführerschaft hier ein sinnvolles Argument für den Bewerber sein. Wer den Markt anführt, ist innovativ. Die Passung kann hier über dynamisch gehaltene Argumente erfolgen. Innovation bedeutet auch immer eine Weiterentwicklung, die auch für die persönliche Entwicklung des Bewerbers eine Rolle spielen sollte.

Die Identifikation mit dem Unternehmen sollte hier herausgestellt werden, ohne sich den Spielraum zu nehmen.

Unternehmensinformationen

Personaler möchten sehen, dass sich der Bewerber gut über das Unternehmen informiert hat. Insbesondere was das Unternehmen macht, wie es Umsatz generiert, wie hoch dieser ist und warum das Unternehmen so ansprechend wirkt.

Doppelte Passung

Dem Personaler geht es nicht um eine einseitige Passung. Die meisten Bewerber nehmen an, dass sie bei einem Vorstellungsgespräch unter Beweis stellen müssen, warum sie bei keinem anderen Unternehmen arbeiten möchten.

  • An der Formulierung von Ausschließlichkeiten sind Personaler nicht interessiert.

Diese sind solche Antworten gewohnt. Gesucht wird der, der eine doppelte Passung aufweisen kann und geschickt argumentiert.

Emotionale Gründe

Dabei sind auch emotionale Antworten erwünscht. Persönliche Motivationen, die schon bei der Wahl des Studiums oder der Ausbildung eine Rolle gespielt haben, können hier punkten. Diese könnten sich zentral im künftigen Aufgabengebiet entfalten und sich positiv auf die Entwicklung und die Qualitätssicherung des Unternehmens niederschlagen.

Vorherige Erfahrungen

Es kann auch helfen, Erfahrungen aus der Arbeit mit dem vorigen Arbeitgeber anzuführen, bei dem diese Motivationen zu dem guten Arbeitszeugnis geführt haben.

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